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Dienstag, 21. Juli 2015

Ein Schiff wird kommen... (es fragt sich nur, wann..)

Nachdem wir am 6. Juli die Mitteilung erhalten hatten, dass unser Schiff, die Atlantic Conveyor, ein anderes ersetze und deshalb eine Woche später ablege und wir deshalb die Passage auf der eine Woche früher fahrenden Atlantic Concert gebucht hatten (ist ja auch ein viel schönerer Name), haben wir gestern den "updated final coastal schedule" erhalten.
– Und wir hatten wieder einen kleinen Schock: das Schiff ändert seine Route und fährt erst vier Tage später, d.h. am 29. statt am 25. von Hamburg ab!

Wir fragen uns, ob das normal ist, oder wir einfach Pech haben. Bisher haben wir noch von keinem Reisenden gelesen oder gehört, dessen Passage ständig verschoben wurde. 

Nachdem der kleine Schock überwunden war – immerhin fährt das Schiff ja später und nicht früher... –, haben wir festgestellt, dass es zumindest für uns persönlich nicht allzu schlimm ist, da wir das Auto wegen des Wochenendes bis spätestens am Freitag 9 h (statt Donnerstag) abgeben müssten.

Wir buchen den Rückfllug von Hamburg natürlich nicht nochmals um und geben das Auto trotzdem am Donnerstag ab. Nervig ist nur, dass es jetzt nicht nur in Halifax eine Woche am Hafen steht, sondern auch in Hamburg nochmals vier Tage. Aber unsere "Büchse" ist ja sehr stabil, so dass eigentlich nichts passieren sollte.

Die KFZ-Versicherung für Amerika ist nun auch unter Dach und Fach, nachdem die amerikanische Versicherung auf unseren Antrag hin nochmals rückgefragt hatte. Der angegebene Zeitwert für das Fahrzeug war ihnen für einen "einfachen Dodge" zu hoch und eine Absetzkabine hätte separat versichert werden müssen. – Dummerweise gab es auf dem Formular keine Möglichkeit, solche Fahrzeuge "Marke Eigenbau" adäquat zu beschreiben.

Nachdem wir aber klargestellt haben, dass es sich um ein Wohnfahrzeug mit fest verschraubter Kabine handelt und die verlangten Fotos von aussen und innen geschickt haben (die Kriterien sind eine Küche, eine Schlafstelle und ggf. ein "bathroom"), haben sie unseren Antrag so akzeptiert.



Unsere "Büchse" in Lappland, Dezember 2014
Die Küche mit Ceranfeld und Brünneli

Die "Schlafstelle"
 Als 4x4-Fahrzeug muss man übrigens auch eine "Offroad coverage exklusion" unterschreiben, d.h. dass Unfälle auf "nicht unterhaltenen" und "nicht vom normalen öffentlichen Verkehr benutzten" Strassen ausgeschlossen werden.  – So, wie ich Ozy kenne, werden wir wohl die meiste Zeit auf solchen Strassen verbringen... ;-)

Jedenfalls geht's heute Abend (oder spätestens morgen früh) Richtung Hamburg. Wir sind schon sehr gespannt, wie das mit der Verschiffung funktioniert. Eine Ahnung haben wir schon, da wir von Seabridge sehr detaillierte Unterlagen zum ganzen Prozess bekommen haben.


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