Di, 13.10.: Tucson AZ - Carlsbad Caverns NM
Nachdem wir das Titan Missile Museum und die Mission Mine angeguckt haben, fahren wir auf die Interstate 10 nach Osten, der wir die nächsten paar hundert Meilen folgen werden.
Die Fahrt ist sehr lange, weil es hier wirklich fast nichts gibt ausser Wüste mit – immerhin blühenden oder geblüht habenden – Kakteen und Agaven und Halbwüste mit ebensolchen Sukkulenten und gelegentlich einen besseren Hügel oder einer Mesa, die die ansonsten ganz flache Gegend ein kleines bisschen interessanter machen.
Mit bis zu 34 Grad ist es bei unserer Fahrt auch der Aussicht entsprechend heiss.
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| Kurzer Abschnitt mit witzigen Felsformationen. |
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| Sonst sieht es hier etwa so aus. |
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| Blühende Sukkulenten. |
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| Immer wieder warnen Schilder vor Staubstürmen mit "zero visibility". |
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| Eine der wenigen (Nuss-)Plantagen. |
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| New Mexiko - "Land of Enchantment" (in dieser Gegend erscheint dieser Slogan als verzweifelter Marketing-Versuch) |
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| Wieder eine "Blowing Dust Area" (die Warnung, man solle hier nicht auf der Strasse stehenbleiben, wäre für unsere Nebelregionen auch mal sinnvoll...). |


Nach rund 250 km ist es zum Glück Abend und relativ kurz hinter der
Grenze zu New Mexiko schlagen wir auf dem „KOA Journey“ in Lordsburg
unser Nachtlager auf. Der Camping selbst ist nicht unschön, er hätte
sogar einen Swimmingpool (der bis am 15. September geöffnet ist…), aber
der „Gastgeber“ ist dermassen einsilbig, dass wir uns das erste Mal auf
einem Camping nicht willkommen fühlen. Im Dorf hatten wir eine kleine
Beiz gesehen, aber auch daraus wird nichts, da der freilaufende
Kampfhund vom Nachbargrundstück überhaupt nichts von unserer Idee hält
(und mit dem Auto wollen wir die paar Meter auch nicht fahren). Die
Stimmung ist ziemlich auf dem Nullpunkt, doch wird der Abend durch
unsere eben eingetroffenen Nachbarn gerettet: ein sehr nettes Paar von
einer Obstfarm in Kalifornien, die uns grosszügig mit eigenen Rosinen
und Granatäpfeln eindecken. Und das Steak, das wir uns zum Znacht
braten, ist auch nicht zu verachten, so dass wir uns mit dem Abend
versöhnen.
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| So so ;-) |
Mi, 14.10.: Lordsburg – Carlsbad Caverns NM
Heute geht die laaaange Fahrt durch die Wüste weiter. Gegen El Paso zu entdecken wir wieder einige Nussbaum-Plantagen (Peca???), Felder mit Bewässerung, Milchbetriebe und sogar einen Rebberg mit Winery.
Wir umfahren El Paso auf der Nr. 375, dem „Woodrow Bean Transmountain
Drive“, der dem Namen entsprechend durch die Franklin Mountains nördlich
von El Paso führt. Wir hatten uns überlegt, ob wir über das White Sands
Monument fahren sollten, haben uns dann aber dagegen entschieden, da
wir finden, dass wir nun schon genug Wüste gesehen haben (weisse am
Salzsee und Dünen im Death Valley, obwohl die Kombi sicher toll wäre).
Dafür nehmen wir den „Texas Mountain Trail“ (Nr. 62), der uns sehr
einsam zu den Carlsbad Caverns führt. (Interessanterweise war nie
angeschrieben, dass die nächste Tankstelle rund 250 km entfernt ist. Zum
Glück haben wir genug Diesel mit).
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| Uääääh, immer noch gerade... |
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| Ein Weingut in der Wüste! (Bei Deming). |
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| Wasserturm von Deming... |
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| ...und Riesen-Roadrunner-Skulptur von Deming. |
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| Feld mit traditioneller "Flutungs-Bewässerung". |
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| Eine etwas grössere (Peca?-)Nussplantage. |
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| Einer der Betriebe mit hunderten Milchkühen kurz vor El Paso. |
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| Leaving New Mexico (aber nur für kurz). |
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| Dafür: Welcome to Texas! |
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| ...unübersehbar! Auch die Brückenpfeiler sind mit dem Lone Star geschmückt. |
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| Blick auf El Paso. |
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| Viele Trucks haben (nicht nur in Texas) Zusatzachsen, die je nach Gewicht eingesetzt werden (müssen). |
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| Hier gibt es nichts als Sukkulenten (und Gras). Offenbar eine Folge von Überweidung. |
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| Strasse bis an den Horizont. |
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| Hier gibt es keine Orte mehr, die "Nebenstrassen" sind (vierstellig!) angeschrieben. |
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| Wenigstens mal ein bisschen Wasser. |
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| Juhu: eine Kurve, eine Steigung! |
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| Hier blüht auch mal die Wüste. |

Nach insgesamt über 550 km
erreichen wir den Carlsbad Caverns NP. Nachdem wir auf der Nr. 62
praktisch keiner Menschenseele begegnet sind, hat es hier doch wieder
recht viele Touristen und zwei bis drei Busse. Wir stärken uns mit einem
kleinen Picknick und kommen gerade noch rechtzeitig ins Visitorcenter,
da der letzte Einlass (nach Labor Day, d.h. 1. Montag im September)
bereits um 15.30 ist. Der „natürliche Eingang“ (Länge rund 2 km) ist um
diese Zeit sogar nur bis um 14 h offen, so dass wir den Lift in die ca.
200 m tiefe Höhle nehmen. Der ganze Rundkurs wäre rund 2 km lang, aber
da die Höhle bereits um 16.30 h verlassen werden muss, steht beim
hinteren Teil bereits ein Ranger, der uns dort nicht mehr hinlässt. Wir
sind schon enttäuscht, aber im Moment ist der Gesamteindruck sowieso
getrübt, da das Licht erneuert wird und die Hälfte der alten Lampen
nicht mehr und die neuen Lampen noch nicht brennen. Wir haben aber doch
wenigstens eine Idee von der immensen Grösse des Hauptraumes (der
„largest single cave chamber by volume in North America“) bekommen und
einige wunderschöne Tropfsteinformationen bewundern können.
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| "Aufstieg" zum Carlsbad Caverns NP. |
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| Ups, wo kommen plötzlich die vielen Leute her?! |
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| Der "Big Room" in den Carlsbad Caverns (vom Volumen her der grösste Höhlenraum in Nordamerika). |
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| Die feinen Stalaktiten werden hier "drinking straws" (Strohhalm) genannt. |

Die
zweite grosse Attraktion der Carlsbad Caverns ist der Bat Flight: in der
Höhle übernachten im Sommerhalbjahr tausende Brazilian free-tailed bats
(Mexikanische Bulldoggfledermaus). Momentan sollen hier – inklusive der
nun mitfliegenden Babies – 300-400‘000 Tiere sein! Dafür wurde vor dem
„natürlichen Eingang“, der sich in einer Art Trichter befindet, auf
einer Seite ein „Amphitheater“ mit Blick auf den Höhleneingang
errichtet. Die „Wartezeit“ wird durch einen „Ranger Talk“ überbrückt.
Unsere Rangerin war nicht nur extrem kompetent, sondern auch enorm
witzig, so dass uns die Zeit definitiv nicht lang wurde. Am Anfang war
es noch recht hell und die Luft über uns und im „Trichter“ schwirrte nur
so von den Schwalben, die im Höhleneingang nisten und sich noch ihren
„Znacht“ holten. Langsam wurden es immer weniger Schwalben, aber es ist
immer noch keine Fledermaus in Sicht. Die ersten Leute (von einem Bus)
müssen sogar schon wieder gehen, ohne etwas gesehen zu haben! Wir
hoffen, dass das Licht reicht! - Zum Sehen, denn fotografieren darf man den Fledermausflug nicht, um die Tiere nicht zu stören.
Plötzlich kommt eine einzelne
Fledermaus, die Spannung stieg ins Unermessliche - und dann beginnt es
plötzlich zu rauschen! Tausende Fledermäuse kommen aus den Tiefen der
Höhle geflogen, machen drei, vier Runden im „Trichter“, um Höhe zu
gewinnen, und verschwindenden anschliessend über den Rand nach Süden.
Zuerst haben sich kleinere und grössere Gruppen geformt, deren Flug man
noch lange am Himmel nachverfolgen konnte, dann war es ein stetiger
Strom. Da sie relativ spät waren (so spät in der Saison wird ihr
Erscheinen offenbar etwas erratisch), hat man die Tiere bald nicht mehr
so gut gesehen, aber das stetige Rauschen wie das eines Flusses,
durchmischt mit dem Schlagen einzelner Flügel, blieb immer gleich – und
das soll insgesamt etwa vier Stunden lang so sein!
(Das typische
„Klicken“ oder „Schmatzen“ von ihrem Sonar war hier übrigens nicht zu
vernehmen, da die Fledermäuse offenbar so lange wie möglich „auf Sicht“
fliegen).
Es war ein ganz tolles Erlebnis und wir müssen uns
richtiggehend losreissen, da es langsam ernstlich dunkel wird und wir –
im Gegensatz zu den Fledermäusen – noch keinen Schlafplatz haben.
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| Blick über den Besucherparkplatz und die Ebene des Pecos River. |
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| Das "Amphitheater", im Hintergrund der "Trichter" mit dem natürlichen Höhleneingang. Von hier fliegen nach Sonnenuntergang während vier Stunden 300-400'000 Fledermäuse aus. |
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| Noch ist alles voller Schwalben. |
(Bat Flight: Auf youtube gibt es Filme: z.B.
https://www.youtube.com/watch?v=yLufIO5fZ6o).
Da
wir keine Lust auf den Camping in White City unten im Tal haben, fragen
wir die Rangerin.
Wir folgen ihrem Rat und gelangen auf eine Piste
im Public Land, wo es Ausfahrten (z.T. mit Feuerring!) hat und wo wir
uns für die Nacht hinstellen können.
Wir hatten im
Saguaro-Visitorcenter vorher eine kleine „Blacklight“- (UV-)Taschenlampe
gekauft und finden prompt einen Skorpion neben unserem Auto, der uns
hellgrün an-fluoresziert. – Das macht das „hinter den Busch gehen“
definitiv spannend! Wenigstens haben sich die Klapperschlangen schon für
die Nacht zurückgezogen!
Unser Standplatz auf dem Hügel erlaubt uns
einen schönen Blick über die Ebene und wir sind zunächst etwas erstaunt:
hat sich hier eine ganze Stadt angeschlichen?!
Das Rätsel löst sich:
hier wird Erdöl gefördert und die „Stadt“ sind die vielen kleinen
Flammen, wo das Gas abgefackelt wird. Aus diesem Grund sieht man hier
auch nicht ganz so viele Sterne wie anderswo, aber wenigstens ist es
wieder schön ruhig.
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| Skorpion im UV. |
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| Blick auf - eine Stadt? Nein: Öl- und Gasfelder im Tal. |
Do, 15.10.: Carlsbad Caverns NM – Boerne TX
Heute Morgen fahren wir zunächst nach Carlsbad (das ursprünglich nach einem Vieh-Firmenbesitzer Eddy hiess, aber 1899 von seinen Bewohnern wegen einer Mineralquelle in Anlehnung an das Tschechische Karlsbad umbenannt wurde), besuchen den Mac (Wifi…) und füllen wieder mal unseren Dieseltank. Von hier fahren wir auf der Nr. 285 nach Südosten Richtung Pecos bzw. Fort Stockton, wo wir wieder auf die Interstate 10 zurück wollen. War die Nr. 62 gestern fast überhaupt nicht befahren, ist hier viel los! Die Strasse führt mitten durch die „Erdölfelder“ und ständig fahren Tankwagen raus und andere wieder rein. Zudem hat es rechts und links Baustellen für neue Pipelines. Diese Strasse ist asphaltiert, wenn auch in einem sehr schlechten Zustand, die „Nebenstrassen“ zu den Silos und Pumpwerken bestehen nur aus Staub und Dreck, weshalb jeder einfahrende Truck einen regelrechten Dunstschleier produziert.
Ganz selten hat es ein bisschen Landwirtschaft, aber das Hauptgeschäft ist hier definitiv Öl und Gas.
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| Morgenstimmung. |
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| Unser Standplatz auf dem Hügel im Public Land. |
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| Ein bisschen Futteranbau und überall Öl- und Gasförderung. |
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| Normalerweise sieht es hier so aus. |
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| Förderpumpen. |
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| Die Nr. 285 ist in einem miserablen Zustand. |
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| Viel Lastwagen-Verkehr. |
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| Da kann man sich auch nicht still anschleichen... |
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| Es wird immer noch gebohrt. |
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| Bei den Einmündungen der Pisten gibt es immer wieder kleine Staubstürme. |
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| Rest Area. |
Bei Fort Stockton gelangen wir wieder auf die Interstate 10, der wir
über 500 km weiter nach Osten Richtung San Antonio folgen.
Immerhin wird die Wüste langsam
grüner. Es wachsen wieder Büsche und Bäume. Auch die Ebene wird von
„rolling Hills“ abgelöst, wobei deren flach geschichteter Aufbau anhand
der zahlreichen „Schnitte“ sehr gut sichtbar ist.
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| Ein sauberer Schnitt. |
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| So kann man Neu-Lastwagen auch transportieren. (Hier die gängige Methode). |
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| oder so. |
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| Wieder mal eine Strasse nur mit vierstelliger Nummer ins "Nichts". |
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| Zurück in Texas. |
In Boerne, sozusagen
ein Vorort von San Antonio, fahren wir von der Interstate und suchen uns
einen Platz auf dem „Top of the Hill“ Camping (schönes Clubhaus, dafür
nur ein verstecktes WC/Duschhäuschen). Heute Abend gibt es ein
interessantes Znacht im Restaurant „Po Po“ („Chicken – Steaks –
Seafood“), das mit hunderten Deko-Tellern geschmückt ist.
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| Boerne, ein hübsches Städtchen. |
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| "Po Po" Restaurant (der Name soll übrigens von Popocatepetel kommen). |
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| Mit kleiner Dekotellersammlung. |
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Fr, 16.10.: San Antonio TX
Von Boerne ist es nicht mehr weit bis San Antonio (ein Tipp der freundlichen Kalifornier). Von der Interstate aus sieht es aus „wie jede Stadt“, aber von nahe beeindruckt uns die spezielle Architektur, eine interessante Mischung aus spanischem, mexikanischem und europäisch-gotischem Stil. Da es enorm heiss ist, gönnen wir uns einen Parkplatz direkt im Zentrum, hinter „Dem Alamo“, einer zu einem Fort ausgebauten ehemaligen Mission, wo wir uns die Anlage mit kleinem Museum und Film über die Ereignisse anschauen. Hier wurden 1836 während des Texanischen Unabhängigkeitskrieges um die 200 Verteidiger, unter ihnen auch Davy Crockett, nach 13tägiger Belagerung von den mexikanischen Truppen besiegt und hingerichtet (nur Frauen und Kinder wurden verschont). Mit dem Schlachtruf „Remember the Alamo!“ gewannen die Texaner drei Wochen später die kriegsentscheidende Schlacht von San Jacinto. Bis heute ist der Kampf um das Alamo als Symbol von „Mut und Opferbereitschaft im Namen der Freiheit“ extrem wichtig für die Texaner und alle Amerikaner.
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| Ein Roadrunner! - meep! meep! |
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| San Antonio - Von der Interstate aus. |
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| Spannende Architektur. |
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| The Alamo. |
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| Lange Schlange vor dem "Schrein". |
Danach geht es kurz zur Visitor Information und dann tauchen wir im wahrsten Sinne des Wortes ein in den „Riverwalk“. Wir sind überwältigt von der Schönheit der Anlagen mit subtropischer Vegetation, Cafés, kleinen Läden, Museen und Kustwerken. Die Promenade führt kilometerlang durch die Stadt und ist im Zentrum ist sie als Ring mit kleinem „Nebenfluss“ ausgebildet. Nachdem wir ein gutes Stück abgelaufen sind, stärken wir uns in einem mexikanischen Restaurant in „La Villetta“, ein altes Viertel, das gerettet wurde und heute vor allem Kunstboutiquen enthält, um dann auf eine kommentierte und dank unserem „Kapitän“ sehr unterhaltsame Rundfahrt zu gehen. Nach der guten halben Stunde haben wir immer noch nicht genug und fahren mit dem River Taxi noch den Fluss hinauf, durch die Schleuse bis zur „Endstation“ bei der Pearl-Brauerei und wieder den ganzen Weg zurück. Nachdem wir so lange „in der Wüste“ waren, kommt uns der Fluss mit seinen schön gestalteten Ufern vor die das Paradies!
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| In und um San Antonio hatte es viele Deutsche Einwanderer - da darf das Oktoberfest nicht fehlen! |
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| Das Gerichtsgebäude. |
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| Gerichtsgebäude mit grünem Ziegeldach. |
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| Justitia-Brunnen (das Wasser wird vom Kondenswasser von Klimaanlagen rezykliert!). |
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| La Villetta. |
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| Der Riverwalk von San Antonio. |
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| Zum Riverwalk. |
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| Die Brücken sind nicht allzu hoch... |
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| Architekt Robert Hugman, auf dessen Pläne der Riverwalk zurückgeht, verewigt als Mosaik. |
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| Brückendeko. |
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| Die Schleuse. |
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| Das "Ende" für die Flusstaxis. |
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| Einer der vielen Aufgänge aufs Strassenniveau. |
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| Auch die Stadtpläne sind praktisch und schön. |
Nach dem schönen Nachmittag gönnen wir uns die Übernachtung auf dem
„Carefree RV Park“. Gleich gegenüber hat es ein – wirklich authentisches
– mexikanisches Restaurant, wo wir unsere Erfahrungen vom Mittag
nochmals vertiefen können.
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| Interessanter Bahnübergang... |
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| Es ist warm! Draussen wie drinnen! |
Sa, 17.10.: San Antonio: Missions
Heute bleiben wir in San Antonio. Wir sind nämlich – ganz zufällig – zu einem sehr speziellen Zeitpunkt gekommen: die fünf Missionen von San Antonio wurden dieses Jahr als erstes „Monument“ in Texas als UNESCO-Welterbe anerkannt und heute findet die Titel-Verleihung statt!
Aus diesem Grund wurde ein Shuttlebus eingerichtet, mit dem man alle Missionen (gratis) abfahren kann. Wir nehmen diese freundliche Einladung natürlich an und besuchen im Laufe des Tages mit Ausnahme von einer alle Missionen (das Alamo hatten wir ja gestern schon besucht), nachdem wir einen Teil der Zeremonie mitverfolgen, an der auch Vertreter von Mexiko und Spanien sprechen.
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| Mission San José: Hier findet die Zeremonie zur Verleihung des UNESCO-Welterbe-Status statt! |
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| Mit entsprechender Umrahmung. |
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| Mission San José. |
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| (Aufgegebener) Versuch aus dem 19. Jh., die Mission neu zu errichten. |
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| Das Innere der Kirche. |
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| Backofen vor den "Indianerquartieren" in der Mission San José. |
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| Eine etwas andere Dachbegrünung. |
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| Mission San Juan. |
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| Nebenarm des San Antonio River. |
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| Decke in der Mission San Juan. |
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| Acequia (Bewässerungskanal) bei der Mission San Juan. |
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| Hier wird auch für die Vierbeiner gesorgt. |
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| Mission Espada mit Hochzeit. |
Es ist heute wieder sehr heiss, weshalb wir uns gegen halb vier Uhr
wieder auf den Camping zurückziehen (Wäsche muss auch wieder mal gemacht
werden…) und auch mal den Swimming Pool geniessen.
Morgen geht es weiter Richtung Houston!
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